Mobile Wallbox oder feste 11 kW Wallbox – was taugt wirklich für Ihr E-Auto?

SmithRose

Wer ein Elektroauto fährt, kennt die Frage: Muss es die große, fest installierte Wallbox sein – oder reicht die portable Lösung für zuhause und unterwegs? Die Antwort ist weniger kompliziert, als die Hersteller uns glauben machen wollen. Wir zeigen Ihnen, welche Ladebox wirklich zu Ihrem Alltag passt – und warum die Entscheidung oft gar nicht so schwer ist.

Worum geht es eigentlich? Die 60-Sekunden-Klarheit

Stellen Sie sich einfach diese Frage: Wo steht Ihr Auto über Nacht – und wo steht es am Wochenende?

  • Immer in der eigenen Garage oder auf dem eigenen Stellplatz? → Die fest installierte Wallbox ist Ihr Ding.
  • Mal hier, mal da – Mietwohnung, Zweitwohnsitz, Camping oder Büro? → Die mobile Ladestation ist Ihr Freund.

Der entscheidende Punkt ist nämlich nicht die Technik, sondern die Steckdose, die Sie zur Verfügung haben. Und genau hier wird es spannend.

Was kann die mobile Ladestation wirklich?

Die dé 11 kW Mobile Ladestation V2 ist kein Notladekabel für die Schuko-Steckdose (das wäre mit 1,8 bis 3 kW auch viel zu langsam). Sie ist ein vollwertiges 11-kW-Ladegerät für den roten CEE-Drehstromstecker – den man auf Campingplätzen, in vielen Garagen oder auf Baustellen findet.

Konkret bedeutet das:

  • An einer 16-Ampere-CEE-Dose laden Sie mit vollen 11 kW (16A, dreiphasig).
  • Das heißt: bis zu 63 Kilometer Reichweite pro Stunde – gemessen am Durchschnittsverbrauch eines modernen E-Autos.
  • Nach einem Abendessen bei Freunden oder einem Arbeitstag im Büro ist der Akku wieder fit für die Rückfahrt.

Zwei entscheidende technische Details, die den Unterschied machen

Aus der Bedienungsanleitung der mobilen Station haben wir zwei Punkte ausgegraben, die im Alltag wirklich zählen:

1. Der "Notfall-Modus" für alte Gebäude (kein PE-Anschluss)
Die mobile Ladestation kann in einen "erdungsfreien Modus" versetzt werden – das klingt technisch, ist aber genau das, was Mieter in Altbauten oder Besitzer von Gartenhäusern brauchen, wo es keine standardmäßige Schutzleiter-Erdung gibt. Das erlaubt die allermeisten mobilen Ladegeräte nicht. Ein echter Pluspunkt für die Flexibilität.

2. Wintertauglichkeit ist kein Werbeversprechen
Der Typ-2-Stecker der mobilen Station besteht aus TPU-Material, das auch bei Minusgraden flexibel bleibt. Wer schon einmal versucht hat, ein versteiftes Ladekabel bei Eis und Schnee in den Ladeparkplatz zu zwingen, weiß, wie viel das wert ist.

Und was ist mit Regen? Die Steuerbox ist nach IP66 geschützt – das ist staubdicht und widersteht starkem Strahlwasser. Der eingesteckte Typ-2-Stecker hält IP55, ist also ebenfalls gegen Spritzwasser gesichert. 

  • Kein Elektriker nötig: Das ist der offensichtliche Punkt – aber die Konsequenz ist größer, als viele denken. Sie sparen nicht nur die Installationskosten (100-300 €), sondern auch die Zeit für die Terminplanung. Einstecken, losladen.
  • Zwei Tasten für alle Einstellungen: Klingt minimalistisch, ist aber durchdacht. Eine Taste stellt den Strom ein (6-16 A), die andere die Startverzögerung (0,5-8 h). So simpel, dass Sie die Anleitung nur einmal lesen müssen.
  • Der Altbau-Modus: Wir haben ihn schon erwähnt – aber er ist so wichtig, dass wir ihn wiederholen. Die mobile Station kann ohne standardmäßigen PE-Schutzleiter laden. Das ist für viele ältere Häuser in Deutschland ein Gamechanger.
  • Kompakt und leicht: Sie passt in fast jeden Kofferraum und wiegt deutlich weniger als die feste Wallbox. Das merken Sie, wenn Sie sie auf Reisen mitnehmen.

Wann die feste Wallbox die bessere Wahl ist

Die dé 11 kW Fixed Wallbox ist für alle gedacht, die einen festen Stellplatz besitzen und das Auto dort regelmäßig laden. Aber auch hier lohnt ein genauer Blick in die Technik.

Die heimliche Superkraft der festen Wallbox: Die App-Steuerung

Die feste Wallbox ist voll in die Tuya-Smart-App integriert. Das bedeutet:

  • Live-Überwachung: Sie sehen in Echtzeit, wie viel Strom fließt.
  • Ladehistorie: Sie können nachvollziehen, wann wie viel geladen wurde – hilfreich für die Abrechnung oder das eigene Strommanagement.
  • Verzögertes Laden (0,5 bis 8 Stunden einstellbar): Sie laden dann, wenn der Nachtstrom günstig ist oder die eigene PV-Anlage gerade Überschuss produziert.
  • Stromanpassung in fünf Stufen (6A/8A/10A/13A/16A): So überlasten Sie niemals die Hausinstallation.
  • RFID-Karten-Steuerung: Sie können die Box per Karte freischalten – perfekt, wenn Sie das Laden für Kinder oder Nachbarn kontrollieren möchten. Oder wenn Sie einfach nicht wollen, dass jeder Fremde sich bedient.
  • 8-stufige Fehlerdiagnose mit konkreten Handlungsanweisungen: Tritt ein Problem auf, zeigt das Gerät nicht nur einen Fehlercode an, sondern sagt Ihnen auch, was zu tun ist – von "Strom ausschalten und neu verbinden" bis "Kundenservice kontaktieren". Das ist kein Gimmick, sondern echte Hilfestellung.
  • Schlafmodus: Nach 5 Minuten Inaktivität schaltet die Box in den Stromsparmodus. Das klingt klein, aber bei einem Gerät, das 365 Tage im Jahr bereitsteht, macht das auf Dauer einen Unterschied auf der Stromrechnung.
  • Physische Drucktasten: Sie brauchen die App nicht zwingend. Alle wichtigen Funktionen lassen sich direkt am Gerät bedienen.

Das Besondere: Die Wallbox verfügt über eine RFID-Kartenfunktion, die per App verwaltet werden kann. Das ist praktisch, wenn mehrere Familienmitglieder laden – oder wenn Sie verhindern wollen, dass der Nachbar sich unbemerkt bedient.

Welcher Ladetyp sind Sie? Drei Szenarien, drei klare Antworten

Statt langer Tabellen schauen wir uns einfach drei typische Fälle an – einer davon wird Ihnen bekannt vorkommen.

Szenario 1: Sie besitzen ein Haus mit Garage – und vielleicht sogar eine PV-Anlage

Dann führt an der festen Wallbox kein Weg vorbei. Nicht, weil die mobile schlechter wäre – sondern weil Sie hier eine echte Infrastruktur-Investition tätigen. Die feste Wallbox lässt sich dauerhaft mit Ihrem Hausstromnetz und der PV-Anlage verschalten. Die App steuert das Laden automatisch: Sie laden, wenn die Sonne scheint, nicht wenn der Strom teuer ist. Über die Jahre rechnet sich das.

Und noch ein Argument, das oft unterschätzt wird: Eine fest installierte Wallbox steigert den Wert Ihrer Immobilie. Das klingt übertrieben, ist aber Fakt – für viele Käufer ist das heute ein entscheidendes Kriterium.

👉 Unsere Empfehlung: dé 11 kW Fixed Wallbox

Szenario 2: Sie mieten – oder haben keinen festen Stellplatz

Sie sind Mieter, nutzen eine Tiefgarage mit CEE-Dose oder laden mal bei Freunden, mal auf der Arbeit. Für Sie wäre eine feste Wallbox nicht nur teuer, sondern auch unpraktisch – denn beim nächsten Umzug lassen Sie sie zurück.

Die mobile Ladestation ist hier die einzige sinnvolle Lösung. Sie stecken sie an jede CEE-Dose, laden mit voller 11 kW Leistung, und wenn Sie umziehen, nehmen Sie sie einfach mit. Kein Elektriker, kein Ärger mit dem Vermieter.

Was viele nicht wissen: Die mobile Station von dé kann auch ohne Standard-Erdung laden – ein riesiger Vorteil in Altbauten oder auf Campingplätzen, wo die Elektrik oft nicht auf dem neuesten Stand ist.

👉 Unsere Empfehlung: dé 11 kW Mobile Ladestation V2

Szenario 3: Sie haben mehrere Fahrzeuge oder teilen sich die Ladebox

Vielleicht haben Sie zwei E-Autos in der Familie, oder Sie betreiben eine kleine Firmenflotte. Dann brauchen Sie eine Lösung, die mehrere Nutzer verwaltet – und das geht am einfachsten über RFID-Karten.

Die feste Wallbox von dé unterstützt das: Jeder Nutzer bekommt eine eigene Karte, die App protokolliert, wer wann wie viel geladen hat. Das macht die Abrechnung einfach und fair. Die mobile Station hat diese Funktion nicht – sie ist für den Einzelnutzer konzipiert.

👉 Unsere Empfehlung: dé 11 kW Fixed Wallbox mit RFID-Funktion

Und wenn Sie beides wollen? Installieren Sie die feste Wallbox zuhause und packen Sie die mobile Station als Reserve in den Kofferraum. Für lange Reisen oder den Camping-Urlaub sind Sie dann bestens gerüstet. Wir nennen das die dé-Twin-Strategie – und viele unserer Kunden fahren damit sehr gut.

Die Preis-Frage: Was kostet was wirklich?

Die mobile Station kostet einen Bruchteil der festen Wallbox – aber das ist nur die halbe Wahrheit. Rechnen wir mal nach:

Kostenpunkt Feste Wallbox Mobile Station
Gerät ab ~400 € ab ~155 €
Elektriker-Installation 100-300 € 0 €
Adapter (für unterwegs) nicht verfügbar im Set enthalten
Summe 500-700 € ~155 €

Der Preisunterschied ist klar – aber die feste Wallbox bietet dafür Funktionen, die die mobile nicht hat (RFID, PV-Integration, dauerhafte Installation). Die Frage ist also nicht "was ist günstiger?", sondern "was brauche ich wirklich?"

· dé 11 kW Mobile Ladestation V2

· dé 11 kW Fixed Wallbox

dé 11 kW mobile Wallbox installiert an der Wand lädt Elektroauto mit App-Steuerung und PV-Integration

Unser verbindliches Fazit

Es gibt nicht die eine richtige Wallbox für alle. Aber es gibt die richtige für Sie.

Wenn Sie...

  • ... ein Eigenheim mit festem Stellplatz besitzen,
  • ... eine Photovoltaik-Anlage haben oder planen,
  • ... Wert auf Smart-Home-Integration und RFID-Zugangskontrolle legen,

... dann ist die dé 11 kW Fixed Wallbox die zukunftssicherere Wahl. Sie ist das Herzstück Ihrer Ladeinfrastruktur zuhause.

Wenn Sie...

  • ... zur Miete wohnen oder häufig umziehen,
  • ... das Auto an verschiedenen Orten laden möchten (Arbeit, Freunde, Camping),
  • ... keine Elektriker-Kosten scheuen,
  • ... eine robuste Lösung für Regen und Winter brauchen,

... dann ist die dé 11 kW Mobile Ladestation V2 Ihr perfekter Begleiter. Plug & Play – an jede CEE-Dose, überall.

Diese Medien haben die dé-Ladelösungen getestet und empfohlen:

Oder kombinieren Sie beide: Die feste Wallbox für zuhause, die mobile Station als Reise-Reserve im Kofferraum. Dann sind Sie für jede Situation gerüstet

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1 Kommentar

Welche ist kompatibel mit dem Netzbetreiber , wenn der auf die Leistung zugreifen will . Gruß H.Balonier

Harald Balonier

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